Sonja Friedl

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Familie Kögl

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„Jeder Mensch trauert individuell. Jeder Mensch erfährt seine Trauer als einzigartig.

Jeder Mensch findet seinen eigenen Ausdruck in der Trauer,

und es steht deshalb niemandem zu, diese Reaktionen und Ausdrucksweisen zu qualifizieren.„

(Stauber, 2008, S 153)

Der Tod ist der Augenblick, der das Leben für viele in ein Davor und ein Danach teilt. In dem plötzlich nichts mehr so ist, wie es war. Der Alltag gerät dabei manchmal aus den Fugen, der Glaube an eine Zukunft schwindet. Oft wird man überwältigt von Angst, Wut, Verzweiflung und meist bleibt man mit diesem Leid alleine. 

"Früher hat die Gesellschaft den Einzelnen in solchen Momenten gestützt, heute ist das Trauern eine individuelle Angelegenheit geworden", sagt der Berner Psychologe und Trauerforscher Hansjörg Znoj.

Wer einen wichtigen Menschen verloren hat, muss sein Leben neu ausrichten. Das braucht Zeit – mal mehr, mal weniger. Die Mehrheit der Hinterbliebenen erholt sich bereits nach einigen Wochen. Es gelingt ihr, mit der Traurigkeit umzugehen. Trotz des schmerzlichen Verlustes verlieren diese Menschen nicht den Boden unter den Füßen, können den Alltag wie üblich bewältigen. Ihre Trauer durchläuft meist vier Phasen, stellt Verena Kast fest.

Die vier Phasen der Trauer dauern unterschiedlich lange, manchmal über viele Jahre. Hinterbliebene brauchen womöglich Jemanden, der ihnen hilft den Alltag zu bewältigen, der ihnen zuhört, Geduld und Nachsicht aus ihrem Umfeld, und manchmal führen diese Prozesse dazu, dass Betroffene irgendwann nach neuen Freunden für ein neues Leben suchen. 

Schweigen löst das Gefühl "nicht wahrgenommen zu werden" aus und ist nicht hilfreich für die Betroffenen! Die meisten Menschen denken "es ist besser nicht zu reagieren, als falsch zu reagieren" - für die Trauernden selbst kann das jedoch bedeuten, dass sich Menschen von ihnen abwenden.

Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft. Für ein Kind, dessen Eltern sterben, stirbt die Vergangenheit. (Berthold Auerbach)

 

Die Trauer von Kindern

„Wie ist das, wenn man tot ist?“
Mit Kindern richtig über Sterben, Tod und den toten Körper reden ist unglaublich wichtig! Wollen wir unsere Kinder schützen, indem wir ihnen Dinge verheimlichen, verschleiern, verschönern oder nur die halbe Wahrheit erzählen, so verursachen unsere vermeintlich guten Absichten oft das Gegenteil.
 
Verweigern wir ihnen einen Abschied von einer verstorbenen Bezugsperson, dann wird ein Abschied verunmöglicht, der für die Realisierung des Verlustes und für die Einleitung des Trauerprozesses wichtig ist.

Kinder, die selber sterben müssen, wissen das meist, auch wenn die Umwelt dies vor ihnen zu verheimlichen versucht, um sie zu schonen. Wo Fragen unbeantwortet bleiben oder falsch beantwortet werden, wird das, was unklar oder offen bleibt, durch Phantasie besetzt. Diese Phantasien sind allerdings oft schlimmer als die Realität und sie erzeugen unrealistische Ängste, vor allem natürlich in einer Atmosphäre, in der Unsicherheit, Unklarheit und Überforderung herrschen.

Wir müssen gut auf unsere Formulierungen achten! Die Phantasie und das magische Denken von Kindern kann zu Ängsten, Schuldgefühlen, falschen Hoffnungen oder Vorstellungen führen. 

 

Nur Liebe und Tod ändern alle Dinge. (Khalil Gibran)

Unser Team durfte bereits viel Erfahrung im Umgang mit trauernden Menschen machen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns Ihr Vertrauen schenken und sich achtsam begleiten lassen. Miteinander schweigen, lachen, weinen....was auch immer kommen mag - bei uns ist es willkommen und es findet Raum und Zeit. 

Sie dürfen aus einer Vielzahl an Möglichkeiten wählen. Ob sie sich neu erfahren möchten mit Hilfe unserer Pferde, ihrem Schmerz künstlerisch ein Gesicht verleihen, über Musik wieder einen Zugang zu sich selbst zu entdecken versuchen....

Wenn Sie bereit sind in Kontakt zu treten, werden wir gemeinsam einen Weg finden.